„Süße Zukunft“: Insel Texel startet innovatives Wasserspeicherungs-Projekt

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Insel-Landwirte nutzen Niederschläge vom Winter zur Bewässerung in trockenen Sommern

Die Texeler Landwirtschaft sieht sich schon seit jeher mit einem besonderen Problem konfrontiert: Um auf Süßwasser zugreifen zu können, ist die westfriesische Insel zu 100% von Regenwasser und einer Trinkwasserleitung vom Festland abhängig. Es herrscht daher ein absolutes Beregnungsverbot, das vor dem Hintergrund immer trockener werdender Sommer den Bedarf einer eigenen Süßwasserversorgung immer wichtiger werden ließ. Eine Initiative Texeler Landwirte entwickelte dafür bereits vor Jahren eine innovative Idee, die nun in Form eines Testprojekts Gestalt annimmt.

Unterirdische Süßwasserspeicher
Auf Texel gibt es jährlich ausreichend Niederschläge, um die Landwirtschaft mit Wasser zu versorgen. Da der meiste Regen jedoch im Winter fällt, wird dieser als Wasserüberschuss ins Meer abgepumpt. Pro Jahr gehen auf diese Weise rund 44 Millionen Kubikmeter Süßwasser verloren, nur 15% davon wären genug für den landwirtschaftlichen Bedarf. Mit „Zoete Toekomst Texel“ (dt. Süße Zukunft Texel) startete am 28. August ein dreijähriges Testprojekt, in dessen Rahmen versucht wird, das Regenwasser unterirdisch zu speichern, um es im Sommer zur Bewässerung nutzen zu können.

Test an zwei Standorten
Die unterirdischen Speichersysteme entstehen an zwei unterschiedlichen Standorten im Polder Eierland, der sich im Norden der Insel befindet. Sie unterscheiden sich unter anderem in der Bodenzusammenstellung, dem Salzgehalt und der Wasserdurchlässigkeit des Untergrunds. Auf Texel besteht dieser hauptsächlich aus Salzwasser, in dem Süßwasser eine Blase bildet. Der erste Standort am Postweg bringt durch eine Lehmschicht an der Ober- und Unterseite günstige Voraussetzungen dafür mit, dass sich die Süßwasserblase hier gut bis zum Sommer halten kann.

Intelligente Bewässerung
Beim zweiten Standort am Hoofdweg ist die Ausgangslage schwieriger. Da es keine Süßwasserzufuhr aus den Dünen gibt, ist das Wasser im Untergrund hier möglicherweise salziger als am Postweg. Die Herausforderungen an einen innovativen Systementwurf sind darum an dieser Stelle deutlich größer. Im Sommer soll das gespeicherte Süßwasser schließlich auf eine ebenso sparsame wie intelligente Weise eingesetzt werden, um 50 bis 100 Hektar landwirtschaftlicher Fläche zu bewässern. Nach Abschluss der drei Jahre werden Landwirte weltweit von den Ergebnissen profitieren können.

Link zur Website (niederländisch): https://www.zoetetoekomsttexel.nl/

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